Die Malerin Charlotte von Maltzahn 1881-1975

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…wenn ich meine Kunst nicht hätte.

Eine tragische Liebe erschütterte ihr Leben. Mit dem Bildhauer Ernst Gorsemann (1886-1960) war Charlotte von Maltzahn jahrelang glücklich und schmerzlich verbunden. Das Zeitalter neigte ohnehin zu Schwermut und Melancholie – das spiegelt sich auch in ihren Bildern wider.
Authentisch in Ausdruck und Gefühl nehmen die farbkräftigen Gemälde den Betrachter sofort gefangen. Der zeitgenössischen Kunst im Aufbruch zur Moderne durchaus ebenbürtig, zeugt ihr Werk von Inspiration durch Edvard Munch und die neuen Kunstrichtungen wie „Blauer Reiter“ oder „Expressionismus“, ohne sich diesen zu unterwerfen. Seit 2017 ist ihr Werk aus dem Dunkel der Zeit getreten und wird im Walchensee-Museum in Urfeld präsentiert. Mit diesem Buch legt die Autorin eine erste Biographie über das bewegende Leben der Malerin vor.
Erscheint am 28. Juni 2020 im Via Verbis Verlag, Wambach www.viaverbisverlag.de
175 Seiten, 18, 80 Euro
ISBN 978-3-933902-52-8